Linkspartei trifft merkwürdige Entscheidung!
01. Juli 2010
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Die fehlende Unterstützung der Partei „Die Linke“ für den Bundespräsidentenkandidaten Joachim Gauck sorgt innerhalb der Jusos im Kreis Verden für große Verwunderung. „Es ist für uns nicht nachvollziehbar, warum ein neutraler Kandidat, der aus dem Volk kommt, nicht von der Linkspartei unterstützt wird. Bei der Bundespräsidentenwahl geht es vorrangig um die Persönlichkeit und nicht um die Inhalte“, betont Kreisvorsitzender Manuel Kramer. DIE LINKE habe es versäumt, einen sehr guten Kandidaten in das Amt des Bundespräsidenten zu heben und stattdessen indirekt den Parteipolitiker Wulff gewählt.
Der von Rot-Grün vorgeschlagene Kandidat ist im dritten Wahlgang an dem ehemaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff gescheitert. Durch eine Unterstützung von Seiten der Linkspartei wären die Erfolgschancen von Gauck deutlich gestiegen.
Kreisgeschäftsführer David Hofer äußert die Vermutung, dass auch andere Gründe für die Ablehnung verantwortlich sein könnten: „Joachim Gauck hat als Beauftragter für Stasi-Unterlagen zahlreichen damaligen PDS-Mandatsträgern Stasi-Tätigkeiten nachgewiesen. Deshalb ist er für große Teile der Linkspartei unwählbar geworden.“ Die seitens der Jungen Union als „SED-Fortsetzungspartei“ verschmähte Partei sollte endlich ihre Vergangenheit aufarbeiten, fordert David Hofer.
Die Jungen Sozialdemokraten im Kreis Verden zeigten sich ebenfalls darüber enttäuscht, dass der Abgeordnete der Linkspartei im Wahlkreis Verden-Osterholz, Herbert Behrens, den Kurs der Parteiführung unterstützt und Gauck offensichtlich nicht gewählt hat.
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